Ulm-Bücher

Eine Auswahl von Neuerscheinungen und Standardwerken über Ulm stellen wir Ihnen hier vor:

200 Jahre Berblingers Flugversuch

Schweikle, Johannes

Fallwind

Vom Absturz des Albrecht Ludwig Berblinger

Albrecht Ludwig Berblinger wagte etwas unerhört Neues. Als die Eisenbahn noch nicht erfunden war, als die Welt noch nicht einmal das Fahrrad kannte, baute er einen Flugapparat. Mit diesem gelangen ihm an einem Hügel hinter Ulm die ersten Gleitflüge. Doch als er am 31. Mai des Jahres 1811 seine Sensation der Öffentlichkeit vorführte, fiel er in die Donau. Körperlich überlebte Berblinger den Absturz zwar, aber seine bürgerliche Existenz war ruiniert. Der Pionier ertrank im Spott, der Schneider von Ulm wurde zur Witzfigur. Warum aber hat das Publikum so gnadenlos reagiert? Warum wertete es die Courage des Schneiders als Überheblichkeit?
Diese fiktive Biographie unternimmt eine glaubwürdige Zeitreise in die Welt des Albrecht Ludwig Berblinger. Sie erzählt, wie er sich an eine Menschheitsutopie wagte. Sie ergründet und führt vor, was passiert, wenn ein Visionär scheitert. Und sie zeigt das hässliche Gesicht der Schadenfreude.
Johannes Schweikle gelingt mit seinem unaufgeregten Debütroman ein faszinierendes Plädoyer für einen Verkannten. Er unternimmt die anrührende und überzeugende Ehrenrettung eines vermeintlichen Versagers. Eines Mannes, der sein Leben nicht träumte, sondern der seinen Traum lebte.
Gebunden, 183 Seiten,  2011

Es gab nicht nur Berblinger!

Hepach, Wolf-Dieter und Wolfgang Adler

Flugpioniere in Ulm 1811-1911

Albrecht Ludwig Berblinger, dem "Schneider von Ulm" ist das erste Kapitel gewidmet: seinem Traum von Fliegen, seinem innovativen und aufgeklärten Geist. "Leinen los!" heißt es im zweiten Kapitel. Die frühen Ulmer Ballonaufstiege und Ballonfahrer und ihre teilweise abenteuerlichen Fahrten stehen hier im Mittelpunkt. Einmalige Luftbildaufnahmen von Ulm und seiner Umgebung vor 1914 illustrieren diesen Teil. Im letzten Kapitel geht es um den Erfinder und Flugenthusiasten Ludwig Rüb, der zeitweise bei Graf Zeppelin beschäftigt war. Zwischen 1907 und 1912 konstruierte er spektakuläre Flugapparate.
Ein Band aus der Reihe Kleine Reihe des Stadtarchivs Ulm Bd.8
Gebunden, 120 Seiten, Abb: 72, 

Die Bundesfestung kurz und bündig

Palaoro, Simon

Stadt und Festung

Eine kleine Geschichte der Bundesfestung Ulm

Die Bundesfestung Ulm ist – neben Landau, Luxemburg, Mainz und Rastatt – eine von fünf Bundesfestungen und Europas größte Festungsanlage. Sie wurde von 1842 bis 1859 vom preußischen Festungsbaudirektor und damaligen Oberst Moritz Karl Ernst von Prittwitz und Gaffron entworfen und unter seiner Leitung erbaut. Diese Broschüre gibt einen Abriß der Geschichte und begleitet mit vielen Fotos durch die Festung in Ulm und Neu-Ulm.
Ein Band aus der Reihe Kleine Reihe des Stadtarchivs Ulm Bd.6
Broschur, 101 Seiten, Abb: 98 z. Tl. in Farbe,  2009

Das Standardwerk

Burger, Matthias

Bundesfestung Ulm

Deutschlands größtes Festungsensemble

Die Bundesfestung Ulm ist – neben Landau, Luxemburg, Mainz und Rastatt – eine von fünf Bundesfestungen und Europas größte Festungsanlage. Sie wurde von 1842 bis 1859 vom preußischen Festungsbaudirektor und damaligen Oberst Moritz Karl Ernst von Prittwitz und Gaffron entworfen und unter seiner Leitung erbaut. Diese umfangreiche Monographie, nach jahrelanger Arbeit vom Vorsitzenden des Fördervereins Bundesfestung herausgegeben, ist das umfassendste Werk zum Thema. Reichhaltig illustriert ist es nicht nur ein Lesevergnügen sondern auch ein Augenschmaus.
Gebunden, 352 Seiten, Abb: Zahlr. farbige und schwarzweiß,  2006

Petershagen, Wolf-Henning

Kleine Geschichte der Ulmer Schachteln

Von den Ulmer Schachteln haben wir eine klare Vorstellung. Doch die wirbelt uns Henning Petershagen kräftig durcheinander: Die Bauweise dieser Schiffe hat sich über die Jahrhunderte stark verändert, und den schachtelartigen Aufbau hat gar erst ein Berliner Professor zu Beginn des 20. Jahrhunderts erfunden! Ulmer Schachteln findet man inzwischen überall, in Biberach und sogar in Hessen. Selbst die charakteristischen schwarz-weißen Streifen auf dem Schiffsrumpf entpuppen sich bei näherem Hinsehen nicht als ulmisch. Was also verbindet die „Ulmer Schachteln" genannten Donauzillen mit Ulm und den Ulmern? Henning Petershagen erklärt diese und andere Fragen auf leichte, aber dennoch fundierte Weise anhand zahlreicher Bilder, von denen manche hier erstmals veröffentlicht sind.
Broschur, 78 Seiten, Abb: 88,  2009
Schöllkopf, Wolfgang und Nadin Haas

Das Ulmer Münster .

Erbaut aus Stein und Licht
Ungewöhnliche Bilder von einem außergewöhnlichen Bauwerk: das Ulmer Münster, die Bürgerkirche einer bedeutsamen Reichsstadt, mit dem höchsten Kirchturm der Welt. Der Bildband zeigt überraschende Perspektiven im Raum und Einblicke in Details, führt zu Entdeckungen, zeichnet Konturen in schwarz-weiß und nimmt in Farben die Licht-Sprache der Gotik auf. Begleitende Texte erzählen aus der spannenden Baugeschichte und erhellen Hintergründe. So eröffnen Bilder und Texte erstaunliche Entdeckungen in dem bedeutenden Kirchenbau, erbaut aus Stein und Licht, und führen vom Sehen zum Schauen.
Gebunden, 128 Seiten, Abb: Zahlr. farbige und schwarzweiß,  2007

Wiegandt, Herbert

Ulm. Geschichte einer Stadt

Die Geschichte der Stadt Ulm unterhaltend und doch sehr informativ dargestellt.
Gebunden, 254 Seiten, Abb: 36 farb. u. s/w-Tafeln,  1989
Paiva, Rodrigo

421 Plakate der Hochschule für Gestaltung Ulm

Vorw. v. Martin Krampen. Hrsg. v. der Stiftung Hochschule für Gestaltung HfG Ulm /Dieter Bosch. Umfangreiches Forschungsprojekt zur Entstehung der Plakate der HfG. Ihre Entwicklung in der Abteilung Visuelle Kommunikation, freie Arbeiten und die Arbeiten aus dem Büro Aicher.
Band 1 der Schriftenreihe der Stiftung HfG Ulm.
Gebunden, 285 Seiten, Abb: 421,  2010

Stadt Ulm in Zus.arb. m. d. Architektenkammer Baden-Württemberg (Hrsg.)

heimat bauen

Mit Beiträgen v. Arno Lederer, Hartmut Häußermann
In Zeiten neuer Medien und virtueller Welten mag es schwer fallen, den realen Stadtraum mit Heimat in Verbindung zu bringen. Aber gerade große Geschwindigkeiten in der Wahrnehmung und eine anonymisierte gebaute Lebenswelt lassen eine Sehnsucht nach konkreten Orten entstehen. Orte mit Charakter und Urbanität, mit einzigartiger Architektur und Gestaltung geben den Bewohnern oder Besuchern der Stadt Orientierung. Sie sind Voraussetzung dafür, dass sich der Mensch an die Stadt erinnert. Doch wie entsteht Heimat? Lässt sich Heimat denn (er-)bauen? Im vorliegenden Band werden sehr unterschiedliche Antworten auf dieses ebenso komplexe wie dringliche Thema gegeben: aus der Sicht eines Architekten, eines Stadtsoziologen, eines Kommunalpolitikers, einer Architekturkritikerin und eines Planungs-Staatssekretärs; aus theoretischem Blickwinkel wie aus dem von Praktikern. Dokumentiert sind die Vorträge von Arno Lederer, Hartmut Häußermann, Josef Deimer, Ingeborg Flagge und Hans Stimmann, die im Mittelpunkt der Reihe heimat bauen anlässlich der Heimattage Baden-Württemberg in Ulm standen. Ebenfalls wiedergegeben sind die gleichnamige Ausstellung, die an neun Stationen im öffentlichen Raum die Veränderung des Stadtbilds aufzeigte, und das Podiumsgespräch, das die Reihe um Perspektiven aus dem angrenzenden Ausland erweiterte.
Kartoniert, 137 Seiten, Abb: 48,  2009
Schmidt, Uwe

"Ein redlicher Bürger redet die Wahrheit frei und fürchtet sich vor niemand"

Eine Geschichte der Demokratie in Ulm

Der Verein der Freidenkerinnen und Freidenker in Ulm hat mit dieser Schrift einen interessanten Beitrag zur Demokratie in Ulm herausgegeben. Wie diese in den letzten 200 Jahren, vor allem von vielen einzelnen Menschen erkämpft wurde, hat der Historiker Uwe Schmidt als eine "Geschichte von unten" zusammengetragen. Ein langer Weg bis in die Gegenwart, Und auch heute heißt es, wachsam bleiben.
132 Seiten, Abb: Mit zahlr. Fotos.,  2007

Arbeiterkreis Frauengeschichte am ZAWIW der Universität Ulm (Hrsg.):

Eigenwillig und Couragiert

Wegweisende Frauen in Ulm und Neu-Ulm
Wie kommt die Ottiliengasse in Ulm zu ihrem Namen? Wer weiß, dass die Mathildenstraße an Mathilde Wieland erinnert, die von 1873 bis 1892 die Wieland-Werke erfolgreich leitete? Wer denkt an die widerspenstigen Nonnen des Clarissenklosters in Söflingen, wenn er durch die Clarissenstraße geht? Die zwölf Teilnehmerinnen des Arbeitskreises Frauengeschichte am Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung (ZAWiW) der Universität Ulm begaben sich auf Spurensuche, zogen ihre Kreise in Ulm und Neu-Ulm - und entdeckten eigenwillige, couragierte und wegweisende Frauen, nach denen 52 Straßen in Ulm und Neu-Ulm benannt sind.
Gebunden, 140 Seiten, Abb: zahlr. schwarzweiß,  2009
Semmler, Reintraut und Uwe Heinloth

Auf den Spuren von Jugendstil und Historismus in Ulm

Der Bildband der Fotografin Reintraut Semmler zeigt erstaunliche Details und Gesamtansichten des Historismus und Jugendstils in Ulm aus den Jahren 1890 bis 1930. Jugendstilgebäude setzten Zeichen für einen Zukunftsoptimismus und für eine Reform der kaiserlichen Gesellschaft. Ulm bietet dazu eine Vielzahl von bemerkenswerten Gebäuden und zeigt die gesamte architektonische Breite dieser markanten Stilepoche. Der Bildband bietet eine Stadtführung der besonderen Art und nimmt seine Betrachterinnen und Betrachter mit auf eine Entdeckungsreise durch ein unbekanntes Kapitel der Ulmer Stadtgeschichte.
Kartoniert, 82 Seiten, Abb: 81 in Farbe.,  2010

Petershagen, Wolf-Henning und Thomas Vogel

Ulmer Unikate

Symbole, Feste, Köpfe, Orte
Der Ulmer Spatz; Die Ulmer Schachtel; Ulmer Geld; Das Ulmer Münster; Der Ulmer Münsterplatz; Das Ulmer Rathaus; Das Schwörhaus; Das Fischer- und Gerberviertel; Die Stadtmauer; Ulms Neue Mitte; Die Ulmer HfG; Die Bundesfestung Ulm;
Alle Ulmer Extras ausführlich in Text und Bild.
Auch mit Unikat-Einband (€ 36,00) verfügbar.
Gebunden, 136 Seiten, Abb: Zahlr., meist farb.,  2010
Dörfler, Herbert

Ulm

Eine sehenswerte Donaustadt
Stadt der Tradition. Stadt der Zukunft. Deutsch-Englisch-Französisch. Der aktuelle Bildband mit ausgezeichneten Fotos.
Gebunden, 97 Seiten, Abb: Farbige Fotos von Reinhold Armbruster-Mayer,  2010